Copyright Fotos Julia Winkler und Sabina Naber

In der Thaliafiliale W3 im 3. Wr. Gemeindebezirk herrscht vorweihnachtliche Hektik ... |

... und auch meine Assistentin Julia Winkler und ich sind betriebsam, denn ich halte die erste Lesung in meiner Weihnachtsreihe "Oh Jubel, oh Mord", und da muss natürlich noch schnell das Aufnahmegerät überprüft werden. |

Der neue Verantwortliche für die Lesungen, Johannes Kößler, hält gekonnt die Einführung. |

Dann starte ich die Lesungsmelange aus den beiden Anthologien "Fürchtet euch nicht", von Gisa Klönne bei Ullstein herausgebracht, und "Schneegeflüster", von Uta Rupprecht bei Diana publiziert. |

Natürlich lese ich auch aus meinen eigenen Geschichten "Spekulatius" und "Die Gefühlsirren" ... |

... aber ich wage mich auch an fremde Texte. |

Dem Publikum gefällt es, mir fällt ein Stein vom Herzen - einen Höreindruck bekommen Sie hier. |

Nach Plaudereien ... |

... und Autogrammen ... |

... gehe ich noch mit meinen lieben Kollegen Raoul Biltgen und Silvia Wimmer sowie Julia auf ein Getränk - ausnahmsweise Tee mit Rum, denn es herrscht Eiseskälte :)) |
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Ausflug mit Stefan Slupetzky nach Mauerbach - warum "Ausflug"? Lesung ist in Wien, Reise geht weiter weg, aber Mauerbach liegt vor den Toren der Bundeshauptstadt, man kommt noch mit regionalen Verkehrsmitteln hin :)) |

Und in Mauerbach steht die berühmte Kartause, ein ehemaliges Kartäuserkloster, das bereits 1314 durch Friedrich den Schönen gestiftet worden ist. |

Aber erst im 17. Jahrhundert wurde sie zu einem barocken Juwel ausgebaut - im Bild die Klosterkirche. Der Kreuzgang gehört zu den längsten in Europa. |

Und in einem Teil der Anlage befindet sich das Silentium, geführt von meinem lieben Freund Wolfgang Kalal. Der hier gezeigte Innenhof ist im Sommer der schlichte (italienisch anmutende) Wahnsinn. |

Exakt findet sich das Lokal in der ehemaligen Ausspeisküche der Mönche ... |

... die Speisekarte ist aber jetzt etwas umfangreicher :))). Jedenfalls ein Wohlfühlort. |

Stefan und ich lesen aus der Anthologie "Gemischter Satz", zudem lässt Stefan in die brandneue CD seines Trios Lepschi hineinhören. |

Nachdem die Lesung mit einem unfangreichen Menü verbunden ist, nützen wir die Verzögerung bis zum Beginn für ein Gespräch mit NÖN-Journalistin Jacqueline Kacetl. |

Ich bei der Lesung. |

Stefan bei der Lesung. |

Das offizielle NÖN-Foto von Jacqueline Kacetl danach. |

Mein Mann ist mittlerweile auch zu uns gestoßen, jetzt steht einem gemütlichen Ausklang des Abends nichts mehr im Wege. |

Die beste Voraussetzung dafür ist die Weinverkostung - mit den Weingütern Müller und Hager. |

Wir plaudern bis weit nach Mitternacht, die Leute scheinen nicht nach Hause gehen zu wollen ... |

... darunter meine Freundin Veronika Schubert (Mitte) und ihre Freundin Tina Granzer; ein wirklich gelungener Abend. |
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Im 12. Wiener Gemeindebezirk (Meidling) soll im Kulturcafé Leopoldi ein Benefiz über die Bühne gehen. |

Um dem Zettelpoeten Helmut Seethaler beizustehen (Hintergründe siehe hier) ... |

... lesen gemeinsam mit mir aus der Kriminalanthologie "Gemischter Satz" (v.l.) Raoul Biltgen, Andreas Pittler und Edith Kneifl. |

Gut gelaunt stärken wir uns auch noch bei herrlicher Hausmannskost wie Gefüllten Paprika - wo kriegt man das sonst noch ... |

... außer in einem Beisl ums Eck in Meidling? :))) |

Doch der Saal bleibt leer. Die Entäuschung über die mangelnde Solidarität steht Veranstalter ... |

... Félix Erich Mautner ins Gesicht geschrieben. |

Optimismus - 20 Bücher zu viel besorgt. |

Wir versuchen es mit Humor und ein bisschen Zynismus zu nehmen ... |

... zu uns gesellt sich auch der einzige Zuhörer (Mitte links), der gekommen war. |

Er kauft uns dann auch tatsächlich ein Buch ab, worauf wir alle Vier gleich brav und ausführlich signieren. |

Und für uns Frauen gibt es noch jeweils eine Rose - netter Abschluss einer traurigen Angelegenheit. |
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Wieder einmal muss ich im Morgengrauen auf die Gasse (im Bild das Naturhistorische Museum bei mir um die Ecke), um zu einer Lesung zu fahren - der Unterschied dieses Mal im Vergleich zu den oft unmenschlich zeitigen Flügen: Es ist eine Schullesung. Und wenn ich mir vorstelle, dass meine KrimikollegInnen aus der Kinder- und Jugendliteratur das um die 50 Mal pro Jahr machen ... |

Im Zug gehe ich nochmals die Lesestellen aus "Die Debütantin" durch. Der dritte Maria Kouba wurde von den Lehrern wegen des Themas Extremismus gewählt. Ich lese die erste Probe und frage mich, wieviel Jugendverbot 17-Jährige vertragen ... |

Im Osterarrichi unterrichten 65 LehrerInnen rund 700 SchülerInnen in etwa 30 Klassen. Schwerpunkte sind Sprachen, Informatik (inklusive Programmieren) und Sport. |

Und anscheinend herrscht ein gutes Klima - Lehrer und Schüler richten Schulter an Schulter den Seminarraum her. |

Mag. Petra Jackson-Squire hält die einführenden Worte - sie ist eine Schulfreundin von mir. |

Die Lehrer der beiden anderen Klassen - ich habe mich mit ihnen und Petra abgesprochen, wie weit ich gehen darf. Man hat mir keine Grenzen gesetzt, was ich bemerkenswert finde. |

Dann füllt sich der Raum - eine Stunde Lesung und eine Stunde Diskussion habe ich nun vor mir. |

Und ich muss sagen, die Jugendlichen waren zu meiner Freude nicht nur sehr aufmerksame Zuhörer, sondern auch lebhafte Diskutanten. Wir tauschten uns auch über Themen wie Individualität, Puritanismus, Rezptionsdiskrepanz bei Gewalt und Sex sowie die Macht der Sprache aus. |

Nach der Lesung habe ich noch kurz Zeit für das Zentrum von Amstetten sowie für ... |

... einen Vormittagskaffee. Und dabei resümiere ich, wie schade ich es finde, dass sich auch weiterhin nicht viele Lehrer trauen werden, mich mit meinen Rating+18-Büchern einzuladen - und das nur wegen ein paar Sexszenen. Ich erzähle diesbezüglich 17-, 18-Jährigen doch (fast) nichts Neues. Und alle anderen Themen wären sehr spannend für sie ... |